Lichter der Wirklichkeit in Natura

Ein Interview mit den Naturcoaches Ursula und David Seghezzi:


Interview mit Ursula und David Seghezzi Teil I

Ursula und David betreiben das Umainstitut. In ihrem eigenen Seminarhaus im Wendland bieten sie Ausbildungen und Seminare an.

Zu dem Interview habe ich ein kurzes pdf mit weiteren Informationen zusammengestellt, das Dich interessieren könnte. Um es herunter zu laden, bitte ich Dich nur, hier zu klicken und Deinen Namen und Deine E-Mail-Adresse zu hinterlassen.

Wenn Du neugierig auf den zweiten Teil des Interviews bist, ist das genau richtig. Die Spannung darf erhalten bleiben, bis Teil II am 08.02.2019 bei Lichter der Wirklichkeit erscheint.

Da Du vielleicht mehr über Ursula und David und ihre Arbeit erfahren möchtest, kannst Du sie im Internet besuchen unter:

www.umainstitut.net

8 Kommentare werden angezeigt
  • Christoph S.
    Antworten

    Hallo Karsten,
    allein schon das Interview anzuschauen und zu hören, war wie ein Waldspaziergang 😉
    Was die beiden über den Beginn und die Festigung ihrer Beziehung mitgeteilt haben, war sehr beMerkenswert! ..wenn´s wieder mal irgendwann bei mir soweit kommen sollte, werde ich mich hoffentlich an diese kraftvolle Lektion erinnern!
    Freue mich auf den 2. Teil!
    Mit Gruß
    Christoph

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Ich bin mir sicher, Du wirst Dich an die kraftvolle Lektion erinnern, lieber Christoph 🙂

  • Jutta Bootz
    Antworten

    Gutene Tag,

    Ich habe bei den beiden die Ausbildung gemacht und freue mich über die Infos.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jutta Bootz

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Liebe Jutta, es freut mich, von Dir zu hören!

  • Manfred Sailer
    Antworten

    Lieber Karsten,
    habe das Interview mit Ursula und David Seghezzi gesehen und Natur spielte bei mir immer eine große Rolle. Bin in der Natur aufgewachsen und bei mir ist dann lang Wildniss-Trecking im Mittelpunkt meines Lebens gestanden. Irgendwann habe ich dann meine Frau kennengelernt und kam dann an so eine Schwelle. Ich wollte eigentlich keine Beziehung sondern bald wieder raus in die Wildnis. Ich merkte dann aber, dass meine neue Freundin mir sehr sehr gut tut und entschloss mich dann zu einer Zäsur in meinem Leben. Da musste ich so einiges ändern und mir sind manche meiner Muster bewusst geworden. Ich habe mich daran abgearbeitet, teilweise mit sehr gutem Erfolg, teilweise erfolglos. Unsere Beziehung hat mir auf jedenfall viel geholfen.
    So, Nun zu Narzismus und Visionssuche. Zunächst einmal kenne ich Visionssuchen mit unterschiedlichen Ansätzen. Von den Lakota kenne ich den Vision Quest so, dass man sein Totem sucht und dieses erklärt einem in der Vision, wer man ist, was man für eine Medizin hat (wie man persönlich seinen Mitmenschen Heil bringen kann) und wie der eigene Lebensweg aussieht. Bei den Germanen gabs das Utisetting, das “Draußensitzen”, gern von Seherinnen praktiziert um Prophezeiungen zu empfangen. Auf die Kelten will ich jetzt nicht eingehen, zu komplex. Bei meinen Visionssuchen, die ich bei den Sami gemacht habe ging es, so wie Ursula und David sagen um die Auszeit in der Wildnis bei strengem Fasten ohne spezielle Erwartungen, ohne Absicht. Einfach alleine in der Tundra oder den Bergen sitzen. Ich hatte bei Visionssuchen Visionen oder Auditionen aber als ich bei bei den Sami war war das anders. Ich saß da, gerne auf einem Findling, und im Laufe der Zeit lösten sich alle meine Gedanken auf und in der Folge alle Emotionen. Da war nur noch das Gefühl – nichts ist wichtig – alles ist gut so genau wie es jetzt ist. Für mich der herrlichste Zustand den ich überhaupt kenne. Diese Erfahrung könnte einem Narzissten sehr gut tun.Ich würde dann auf jeden Fall einem solchen noch empfehlen dabei zu versuchen die Fülle um sich herum zu sehen und eine tiefe Dankbarkeit für alles zu empfinden. Dazu Wahrnehmungsübungen um die Einheit mit den Felsen, Pflanzen und Tieren usw.tief zu spüren. Man wird da akzeptiert, wie man ist, muss tatsächlich niemand etwas beweisen. Das hilft zumindest ein Stück weit. Natürlich kann man außerdem da draußen auch gut beten und meditieren und anderes mehr, z.B. tanzen (like a crazy shaman – sagte mein Lehrer gerne).
    So jetzt noch zu den Wissenschaftlern, ich bin ja auch einer.
    Zunächst zur Intuition: Aus meiner Erfahrung halte ich Naturwissenschaftler die nicht auf ihre Intuition bauen für nicht besonders kreativ. Wenn ich eine Arbeitshypothese aufstellen wollte oder wenn ich etwas nicht verstanden habe dann habe ich mich immer ganz ruhig hingestetzt, bis etwas in mir aufsteigt, Bilder oder Gedanken. Beim “Brainstorming” der Arbeitsgruppe saß ich immer nur da mit halb geschlossenen Augen und habe mich berieseln lassen. Irgenwann stieg es dann hoch in mir, die Bilder und/oder Gedanken und diese führten häufig zu Lösungen. Also in der Grundlagenforschung alles mit dem Verstand machen zu wollen halte ich für ineffizient.
    Dann noch zur Tatsache, dass Wissenschaftler Fakten gerne ignorieren. Das ist so und es gibt verschiedene Gründe dafür. Viele halten heute noch an einem 300-400 Jahre alten Modell fest (kartesianisches- und newtonsches Paradigma. Das ist über weite Strecken definitiv widerlegt aber viele identifizieren sich eben damit (die Atheisten fast zwangsläufig). Eines ist auch sehr entscheidend. Wer große wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnt sitzt auf dem Olymp der Naturwissenschaften. Werden diese widerlegt landet der/die betreffende WissenschaftlerIn in der Besenkammer der Naturwissenschaft. Deshalb ist man da sehr konservativ. Es ist nicht ungefährlich “bedeutende” Naturwissenschaftler vom Sockel zu stürzen.
    Ja das von meiner Seite.

    Herzliche Grüsse
    Manfred

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Lieber Manfred,
      vielen Dank für Deine persönlichen Beschreibungen und Erfahrungen!
      Dein Kommentar zu den Wissenschaftlern, die ohne Intuition nicht sonderlich kreativ sein können, fiel mir dabei besonders auf. Tatsächlich denke ich, dass alle Menschen ständig ihre Intuition benutzen, um Entscheidungen zu treffen. Die Frage ist nur, ob sie sich dieser Tatsache bewusst sind oder nicht. Oder ob sie intuitiv immer wieder ihrer Programmierung gemäß “ähnlich genügende” Entscheidungen treffen, die das Muster irgendwann endlich bewusst machen. Das Unbewusste ist immer schlauer als wir denken und da das Unbewusste ein Teil unseres Selbst ist, sind wir eben immer schlauer als wir denken 🙂

  • Eva-Maria Gass
    Antworten

    Wunderbares Interview mit tollen Anregungen und fingerzeigen. Schon beim Anhören hab ich Waldluft gerochen und Vogelgezwitscher gehört und Moos und Blätter unter den Füßen gewspürt. Wichtige frage: Natur fragen, was sie sich von mir wünscht. Weg von der Absicht der Effiziens und konsumieren bei Natur erleben. DANKE. Auch für deine Offenheit im Interview, Karsten. Herzlichst Eva

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Liebe Eva, das ist so eine schöne Rückmeldung. Sie motiviert mich, mit den Interviews weiter zu machen. Danke Dir!

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