Nicht-werden um zu werden – ein Interview mit Dr. Jeanine Staples

Dieses Interview lag mir sehr am Herzen, da Dr. Jeanine Staples ein für mich besonderer Coach ist. Sie arbeitet hauptsächlich mit Frauen, hat mich aber dennoch mit offenen Armen empfangen und war mir auf ihre Art eine sehr wichtige Unterstützung und kam genau zur richtigen Zeit in mein Leben. Inzwischen ist der Austausch und die Arbeit mit ihr zu einem wichtigen Fundament in meiner eigenen Arbeit geworden und so freue ich mich, sie nun einem breiteren Publikum auch in deutscher Sprache vorstellen zu können. Viel Spaß bei dem Interview!

Wenn du an Jeanine’s “Phenomenal Woman’s Rockstar Revolution” Event im März in Washington DC teilnehmen möchtest, kannst Du hier Informationen darüber finden und Dich anmelden.

Jeanine’s Webseite findest Du hier: www.jeaninestaples.com

Weitere Notizen zu dem Interview kannst Du hier als pdf herunterladen.

16 Kommentare werden angezeigt
  • Franziska Heyl
    Antworten

    Lieber Karsten,
    so viel Lebensbejahung, Freude und Kraft! Vielen Dank Euch beiden für dieses Gespräch.
    Ja, die Lebenserfahrungen, auch wenn sie schwer waren, als Schatz anzunehmen und als Chance und Grundlage für wahres Erkennen.
    Und schließlich habt Ihr noch die Gegenwart der geistigen Welt angesprochen. Das hat mich besonders gefreut. Ich kann sagen, dass das Vertrauen in diese Realität mir Grundlage war und ist für alles, was ich bisher gewagt habe in meinem/ unserem Leben. Und ohne dieses Vertrauen wären meine 4 Kinder nicht und wahrscheinlich auch ich nicht mehr auf dieser Erde.
    Ganz herzliche Grüße,
    Franziska

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Liebe Franziska, Deine Worte haben mich sehr bewegt. Vor allem, dass Du schreibst, dass das Vertrauen “in diese Realität” (also der geistigen Welt) Dir Grundlage war, für alles was Du in Deinem Leben gewagt hast. Das drückt es so schön aus. Und da steckt so viel Mut drin. Vielen Dank dafür!

  • Manfred Sailer
    Antworten

    Lieber Karsten,

    es war mir eine wunderbare Erfahrung Dr. Jeanine Staples zuhören zu dürfen.
    Auch ich darf sagen schwere Lebenserfahrungen, Ängste usw. zu akzeptieren, ihnen erlauben da zu sein und sie im Grunde als einen Schatz, ein Geschenk zu sehen das einem zum Lehrer werden kann überzeugt mich schon einige Zeit.. Ja, man sollte solche belastenden Gefühle niemals wegdrücken, verdrängen oder externalisieren. Ihre Praxisempfehlung am Ende werde ich mir zur Übung machen. Dass sie die geistige Welt in ihr Thearpiekonzept einbezieht und auch die Erkenntnisse der Quantenphysik spricht mich besonders an, zum einen als spirituellen Menschen zum anderen als Biophysiker.
    Zu Anfang des Interviews war ich sehr überrascht wie viel ich mit ihr in jungen Jahren gemeinsam hatte. Ich bin auch so ein Mensch der zwischen Introvertiertheit und Extrovertiertheit wechselt. Auch mich ermüdet es mit vielen Menschen zusammenzusein, obwohl ich Gesellschaft liebe und in dieser dann auch sehr extrovertiert sein kann. Dann brauche ich aber wieder einen Rückzug zur Erholung und der kann gerne so radikal sein, dass ich z.B. vlei Wildnis-Trecking unternommen habe, alleine natürlich, und mich mehreren Visionsquests in der Polarregion bei einem Sami-Schamanen unterzogen habe. Und ja häufig hatte auch ich Probleme den Mitmenschen zu erklären wer ich bin, da ich diese zwei Gesichter habe. Ich hatte ähnliche Lieblingsbeschäftigungen in meiner Jugend wie sie, z.B. Malen, Zeichnen, Schreiben, Ich habe außerdem immer wieder Mal Lehrertätigkeiten ausgeübt. Dann ist da noch das “Unbecoming” werden. Spielte auch in meiner Entwicklung eine Rolle.
    Also sie spricht mich sehr an und ich werde mir euer Interview jetzt noch mal reinziehen und würde mich über ein weiteres Interview mit ihr freuen.
    Herzlichen Dank und liebe Grüsse
    Manfred

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Vielen Dank lieber Manfred, ich hoffe Du “ziehst” Dir das Interview noch ein paar mal rein 🙂 Und ich bin mir sicher, dass da noch was folgt mit Jeanine…

  • Andreas Giermaier
    Antworten

    Lebensfreude mit jedem Atemzug
    <3
    Die lebt das was als SALUTOGENESE bezeichnet wird "Ansteckende Gesundheit"

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Das kann ich nur bestätigen, lieber Andreas!

  • Christiane Rathmann
    Antworten

    Danke für dieses bereichernde Gespräch.

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Sehr gern, liebe Christiane!

  • Henrike
    Antworten

    Vielen Dank für dieses erfrischende Interview, Karsten!

    Das Dilemma introvertierter Personen, die doch eigentlich sehr “outgoing” sein können, anschließend aber erschöpft sind und sich für sich selbst wieder erholen müssen, war mir als allgemeines Phänomen bisher noch nicht so deutlich bewusst.

    Schön, dass dies unserer Generation nun auf so eine lockere Weise beigebracht werden kann.

    Ich kann mir vorstellen, dass es dann für zukünftige Generationen wieder eine Selbstverständlichkeit sein wird, dass jeder Mensch seine Räume braucht, um voll leuchten zu können, dass ein “Unbecoming”, ein “Entheddern” aus übernommenen Mustern eventuell nur eine vorübergehende Aktivität/Aufgabe ist.

    You may say I’m a dreamer, but perhaps …

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Liebe Henrike, wow, ja ich finde Deinen Kommentar sehr ermutigend, denn Du sprichst die Möglichkeit an, dass kommende Generationen sich weiterentwickelt haben werden. Wir geben dazu den Anstoß. Dream on! Das bringt was!!!

  • Marliese
    Antworten

    Von Herzen danke für diese wundervollen Lebensweisheiten, mögen sie mich begleiten auf meinem Weg.
    Möge die kraftvolle Übung mir einfallen, wenn ich sie als Unterstützung brauche, mögen mir
    die Türen zum Paradies erscheinen und ich den Mut haben, sie zu öffnen und “Schwellen”
    zu überwinden.
    Möge ich beim Üben im Alltag all meine Anteile immer wieder annehmen und liebevoll in meine
    gesamte Persönlichkeit integrieren können.
    Ich vertraue und danke für jede Unterstützung!
    Mit lieben Grüßen, Marliese

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Möge all das so sein, liebe Marliese!
      Vielleicht kann dies als Erinnerung dienen. Mach die Übung am besten genau jetzt noch einmal, so dass sich Dein unbewusster Anteil von ganz allein daran erinnern wird, wenn es an der Zeit ist.

  • Silvia
    Antworten

    Wow, was für eine wundervolle Frau und Seele. Danke, lieber Karsten für dieses wunderschöne Interview!

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Ja oder? Das finde ich auch. Und dank Dir für Deine Zeilen, liebe Silvia!

  • Christoph Schilller
    Antworten

    Hallo Karsten,
    habe mir mir das Interview in zwei Teilen angeschaut, da ich zunächst ein bisschen genervt war von Jeanines Art, immer alles in Superlativen zu beschreiben (” ..best of the Word..”).
    Habe wahrscheinlich zu wenig Kontakt zu Amerikanern..
    Das “Unbecoming” hat mich beieindruckt und ich versuche, mit der Zeit noch mehr dahinter zu kommen für mein eigenes Leben. Werde das Interview dazu nochmal anschauen.
    Ziemlich nachdenklich hat mich die Feststellung gemacht, dass sie aus ihrer Familie keinen der Männer erwähnt. Oder habe ich das übersehen/überhört?
    Mit Gruß
    Christoph

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Lieber Christoph, hahaha, ja Amerikaner drücken sich manchmal für uns sehr ungewohnt aus. Ich kann Dich da verstehen. Wenn man genügend Zeit mit Jeanine verbringt, ist es allerdings klar, dass sie sich sehr stark von der häufig gescholtenen “amerikanischen Oberflächlichkeit” abhebt (von der wir Europäer inzwischen auch nicht mehr so weit entfernt sind). Sie lebt, was sie sagt und sagt, was sie lebt. Ich denke, das scheint im Interview auch durch.
      Ich glaube Jeanine ist umgeben von vielen Frauen aufgewachsen, spricht aber sonst sehr respektvoll und bewundernd von ihren männlichen Familienmitgliedern. Ich meine mich zu erinnern, dass sie ihren Vater im Interview erwähnt. In jedem Fall erwähnt sie, dass sie sehr viel von Frauen wie auch von Männern gelernt hat.
      Dank Dir für Deinen wertvollen Kommentar!

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