Ratio und Herz – Ein Interview mit Igor Ledochowski

Igor ist für mich einer der wichtigsten Einflüsse auf dem Gebiet der Hypnose und so freue ich mich besonders, dass er sich für dieses Interview bereit erklärt hat. In Teil 4 präsentiert er eine besondere Selbsthypnose-Technik, die es uns erleichtert, auch diejenigen Affirmationen wirksam werden zu lassen, an denen wir uns vielleicht schon jahrelang die Zähne ausgebissen haben.

Wenn du dir ein pdf mit Notizen und weiterführenden Links zu dem Interview wünschte, klicke hier und sende einfach die Mail an mich ab.

Nun wünsche ich dir viel Spaß mit diesem vierteiligen Interview und Igor Ledochowski!

Ratio und Herz – Ein Interview mit Igor Ledochowski Teil 1 – Herzhafte Einflüsse
Teil II – Von der Fantasie zur Wirklichkeit
Teil III – Wie du wirklich sein kannst
Tei IV – Garantierte Affirmation, Die indirekte Selbsthypnose-Methode

Mehr über Igor kannst du außerdem auf der Seite www.hypnosistrainingacademy.com erfahren.

22 Kommentare werden angezeigt
  • Agnes
    Antworten

    Wow, ich bin tief berührt.Welchen Beitrag können wir uns und der Welt damit geben und damit einen Wandel herbeiführen. Danke für das Teile Karsten.
    .

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Sehr sehr gern, liebe Agnes. Und vielen Dank an Dich für die Rückmeldung! Ich denke auch der Austausch und die Unterstützung für und untereinander ist der Schlüssel.

      • Maria Hardie
        Antworten

        Guten morgen Karsten
        Was für ein Interview!! So ehrlich aus dem Topf der Weisheit,wie meine Oma sagte
        Ganz besonders überraschend Teil 4 .ich hatte das ganze wochenende mit dem” Geschenk”verbracht und whau was für ein Türöffner
        Euch beiden von ganzem Herzen alles alles liebe
        Maria
        PSJa bitte das pdf dazu für meine Flugreisen♥️🤗

        • Karsten Küstner
          Antworten

          Liebe flugreisende Maria!
          Deine Oma war bestimmt eine ganz tolle Frau. Kann ja nur so sein…
          Und ich freu mich über die lieben Wünsche, die ich gern an Igor weiterreiche.

  • Peter Brünings
    Antworten

    Tolles Interview, Karsten. Es war eine Freude, Euch beiden zu zuhören.
    Abgesehen von dieser bestechend einfachen Selbsthypnosetechnik, fand ich Eure Gedanken zu schwierigen Lebensentscheidungen und wie wir es schaffen, äußere und innere Faktoren gegeneinander zu gewichten äußerst hilfreich und inspirierend.
    Mich persönlich spricht es sehr an, dass bei Igor und bei Dir die ethischen Standards in der hypnotischen Arbeit so wichtig sind.
    Love creates love!
    Ich freue mich auf den nächsten Kurs bei Dir.
    Peter

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Klasse, lieber Peter! Diese Rückmeldung geht so richtig schon runter wie öl 🙂 Ich freu mich schon Dich beim Kurs wiederzusehen. Und danke, dass Du hier geschrieben hast! Das ist denke ich für andere ebenso inspirierend.

  • Eva-Maria Gass
    Antworten

    Großes Danke an dich und Igor für dieses Interview. Die indirekte Methode spricht mich sehr an und fühlt sich sehr gut an. Mit dieser selbstüberlistungstechnik:-) komme ich viel besser zurecht und kann die Affirmationen glauben und einlassen und mir wird warm ums Herz. Mögest du allzeit wertvolle Interviews führen und Menschen Heilung schenken. Mögen deine Visionen und wünsche wahr werden. Eva

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Danke liebe Eva! Mögen Deine so verwendeten Affirmationen sich in der schönsten Art und Weise realisieren lassen!

  • Manuela
    Antworten

    Einfach großartig!
    Ich kann dem so viele praktische Hinweise und Inspirationen entnehmen und Momente im Alltag aus einer anderen Warte betrachten. Schon beim Zuhören nehme ich eine mildere Haltung mir selbst gegenüber wahr. Und Selbstwahrnehmung ist ja bekanntlich die Voraussetzung für Fremdwahrnehmung.
    Ganz besonders freue ich mich über die Erkenntnis, wie wichtig kleine, überlebbare Fehler sind und uns jedes Mal voran bringen und zwar näher dahin wo wir hin wollen.
    Wenn ich dazu an Situationen in meinem Leben denke erscheint es mir wie eine Sitcom:-D
    Das lässt mich das Leben leichter, spannender und von Freude erfüllt wahrnehmen und noch vieles mehr.
    Welch geniales Konstrukt der Mensch doch ist und besonders die, die es erkennen und in die Welt schicken 😉
    Ganz herzlichen Dank und bis bald!
    Manuela

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Ja oder, liebe Manuela? Mir ist heute auch durch den Kopf gegangen, wie ich tatsächlich schneller Fehler machen (und hinter mich bringen kann), um zu lernen. Nur so funktioniert es und dann können wir uns auch verzeihen, wenn nicht alles auf Anhieb klappt oder wir uns in Situationen wiederfinden, die wir gemeint hatten schon hinter uns gelassen zu haben. Manchmal braucht es einfach viele kleine Fehler zum großen Erfolg.

  • Franziska Heyl
    Antworten

    Lieber Karsten,
    danke für den Einblick in Eure Arbeit – obwohl Ihr Hypnotiseure seid !
    Berührend ist, dass Igors langes Suchen, zusammengefasst gesagt, zur Liebe führt. Man kann vielleicht auch sagen: Das, was ich für andere tue, ist das, was ich für mich tue. Oder: Wenn ich mich in Liebe – aus dem Herzen – dem Anderen zuwende, entsteht der Liebes-/ Heilungs-/ Wahrheitsraum in unserer Mitte und die Getrenntheit – das störende Ego tritt in den Hintergrund. Und aus vielfachem Erleben kann ich sagen, selbst wenn hunderte oder tausende von Kilometern zwischen uns liegen, auch beim Anderen kommt der Segen an. Die Frage ist nur, ob er es wahrnimmt. Unendliche Möglichkeiten liegen in uns – in unserer Mitte – wenn wir dem Herzen – der Liebe Raum geben.
    Nun möchte ich Dir noch berichten, dass ich eben noch einmal “eingetaucht” bin in Deine Induktion “Jedes Leben” und Dein liebevolles, weisheitsvolles Leiten hat mich wieder tief berührt. Es klingt vielleicht etwas pathetisch, ich erlebe diese Induktion wie ein heiliges, liebevolles Kunstwerk, das uns zu unserer eigenen Tiefe, zu uns selbst führen kann.
    Hab Dank!
    Franziska

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Liebe Franziska,
      das ist echt schön zu hören, dass die Induktion “Jedes Leben” Dich so nachhaltig zu bereichern scheint.
      Und gern geben wir Einblick in die Arbeit. Ich finde die Hypnose hat schon viel zu lange den Mantel des Mystischen übergestülpt gehabt. Ich finde sie kann sich den Mantel langsam mal abnehmen und in Badehose am Strand ein (wohldosiertes) Sonnenbad nehmen 😉

      • Ibrahim
        Antworten

        Hallo Karsten.
        Falls man noch ein pdf dieses Gesprächs zu haben ist, sende es mir bitte, da die Verbindung hier in Mauretanien schlecht ist.

  • Barbara
    Antworten

    Gerade habe ich noch den letzten Teil des Interviews in mich aufgesogen. Soviel Offenheit, so ein spannendes, informatives, erfrischendes und kurzweiliges Interview! Großen Dank an Karsten und Igor!
    Ich fand sehr schön, dass ich blockweise auf Deutsch mitlesen konnte!
    Ich will gerne mit der indirekten Methode experimentieren und freue mich, wenn du mir ein pdf des Interviews schickst, lieber Karsten.
    Dankeschön!

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Vielen Dank, liebe Barbara! Mir hat das Interview auch sehr viel Spaß gemacht. Und experimentiere unbedingt mit der indirekten Methode. Das funktioniert prima und manchmal kommt man erst nach ein paar Versuchen rein.
      pdf ist auf dem Weg.

  • Franziska Heyl
    Antworten

    Hier noch der Hinweis auf einen wichtigen Unterschied:
    Ist es wirklich der richtige Weg, den anderen Menschen für die eigenen Bedürfnisse zu benutzen?
    Interessant dazu sind die Forschungsergebnisse des Neurobiologen Gerald Hüther und sein Buch über die Würde. Auch auf dieser Seite sind aufschlussreiche Artikel dazu zu finden: https://www.wuerdekompass.de/in-wuerde-leben.
    Eine seiner zentralen Aussagen: Mache ich den anderen Menschen zum Objekt meiner eigenen Bedürfnisse, so verletze ich sowohl seine wie auch meine Würde.
    Igor berichtete, dass er die Bedürfnisse seiner Frau ins Bewusstsein nimmt – nicht seine eigenen Bedürfnisse sind vorrangiger Inhalt seines Tuns! Ich denke, das ist der Schlüssel.
    Ist es noch Liebe, wenn ich den anderen benutze, d.h. mich dem anderen zuwende, damit es mir was bringt? Oder fange ich mich damit nur selbst wieder ein mit meinem Ego und verlagere das Problem nur?
    Warum entscheide ich mich nicht wirklich für die Liebe – meine Würde – deine Würde?
    Igor beschreibt die positive Auswirkung auf die gemeinsame Beziehung.
    Habe ich nun ein ganz persönliches Problem, das ich für mich lösen möchte, so kann ich nach einem Menschen Ausschau halten, der auch dieses oder ein ähnliches Problem, eventl. mit dem selben zu Grunde liegenden Thema hat (Frieden war es bei Deinem Beispiel, Karsten). Meist sind diese Menschen garnicht fern. Oft sind es die, auf die ich leicht emotional reagiere – mich vielleicht ärgere oder aufrege, weil ich unbewusst mein Problem bei ihnen erlebe.
    Und dann geht es um die Absicht, wirklich für diesen Menschen, für seine Bedürfnisse, sein Wohl den Segen zu erbitten. Und das Liebesgeschenk – die Transformation – die Heilung tritt bei beiden ein.
    Was ich wirklich für den anderen tue, tue ich für mich!
    Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen.
    Seid herzlich gegrüßt,
    Franziska

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Danke liebe Franziska, Du konntest Dich für mich sehr verständlich machen. Vielleicht fasst es der Gedanke zusammen: Wenn ich schaffe zu sehen, dass ich nicht getrennt bin vom anderen und der andere nicht getrennt ist von mir, dann wird mir klar, dass was auch immer ich für mich tue, ich auch für den anderen tue und umgekehrt. Wer aus dieser Haltung heraus handelt, liegt bei seinem tun immer richtig. Das ist jetzt vielleicht sehr knapp zusammengefasst. Aber vielleicht ist das ja für den ein oder anderen verständlich. Die Methode von Igor veranschaulicht das sehr gut. Allerdings nicht wenn man sie sich ansieht und sich darüber Gedanken macht, sondern nur wenn man sie selber anwendet, ausprobiert und sieht, wie sie für einen funktioniert (und wie sie sich anpassen lässt, damit sie für den einzelnen Sinn ergibt).

  • Franziska Heyl
    Antworten

    Lieber Karsten, es gibt bisher keine weiteren Äußerungen zu dem von mir angesprochenen Thema. Aber mich beschäftigt es weiter. Nicht, weil ich im Denken festhänge, sondern, weil ich es fühle – innerlich erlebe. Mit dem Denken und es in Worte zu fassen bemühe ich mich, um es mir ganz bewusst zu machen und, um es mitteilen zu können.
    Da genau sind wir ja meist noch nicht, dass wir es schaffen, aus dem Bewusstsein der Allverbundenheit zu leben. Unser Problem ist ja immer wieder dieses: ICH FÜR MICH. Daher rühren ja unsere Probleme. Wie schön wäre doch: ICH IN MIR und FÜR DICH/ FÜR UNS ALLE.
    Die Intentionsrichtung ist das Entscheidende, man kann auch sagen: der Weg. (Dazu das Christuswort: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.)
    Wenn ich davon ausgehe, mein Problem ist auch immer dein Problem, dann liegt das WIR darinnen. Aber stülpe ich dem anderen da nicht etwas über? Stell Dir mal vor, Du merkst oder erfährst, der andere schickt Dir immer wieder Segenswünsche, damit sein Problem sich löst. Wenn Du sein Problem auch bei Dir siehst, so sagst Du vielleicht: “Danke, das tut auch mir gut”. Anderenfalls vielleicht: “Gut, wenn das dein Problem ist, dann lass uns mal schauen, wie ich dir helfen kann. Aber bitte, benutze mich nicht als Mittel für deine Problemlösung.”
    Reicht das Kriterium wirklich aus: ob es für mich funktioniert? Ich beziehe einen anderen Menschen mit ein – auf der Bewusstseinsebene. Überschaue ich wirklich die Auswirkungen auf den anderen und auf die gemeinsame Beziehung?
    Zwischen uns Menschen liegt die große Chance der Freiheit durch unsere Möglichkeit des Denkens, wenn wir uns befreien können von fremden und begrenzenden Prägungen und Programmierungen und deren Folgen. Und wenn wir lernen, unser Denken mit unserem Fühlen zu verbinden – aus dem Herzen denken und handeln – in Liebe und Achtung. Lasst uns diesen Raum gemeinsam bauen!
    Liebe Grüße,
    Franziska

  • Manfred Sailer
    Antworten

    Lieber Karsten,
    ich hoffe du liest das noch, bin etwas spät dran mit meinem Kommentar und einer kleinen Frage. Ich habe mich mit dem Interview, das du mit Igor geführt hast intensiv beschäftigt und ich muß sagen, dass ich fasziniert bin vom Ansatz der indirekten Selbsthypnose. Ich bin eingestiegen und werde die Übung täglich praktizieren und bin gespannt wie es sich entwickelt. Also ganz herzlichen Dank für dieses Geschenk.
    Eine Frage hätte ich noch. Ich arbeite gerade mit der Affirmation: “Mögest du Frieden finden in allem was du tust.” Hälst du es für besser, wenn ich erst mal für einige Zeit bei diesem einen Satz bleibe oder kann ich schon etwas rumspielen. Könnte ja für den Anfang möglicherweise kontraproduktiv sein. Ich habe zum Beispiel gerne das Problem, dass ich keinen Frieden finde mit dem was ich “nicht” tue.
    Herzlichen Gruß
    Manfred

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Lieber Manfred,
      probiere es für Dich aus. Wenn Du das Gefühl bei “Mögest Du Frieden finden, in allem was Du tust” stabil fühlen kannst, dann ergeben sich eventuell weitere Sätze und gute Wünsche. Du kannst den Satz natürlich auch erweitert durch: “Mögest Du Frieden finden in allem, was Du tust und in allem, was Du nicht tust.” Oder kurz: “Mögest Du Frieden finden.” Viel Spaß beim weiter probieren!

  • Andreas Giermaier
    Antworten

    Spannend wenn zwei deutschsprachige Native Speaker in Englisch Hypnose machen 😉 Igors Bruder ist ja hier in meiner Nähe als ARZT tätig. Die Unterschiede zwischen den Sprachen, die Igor hervorhebt find ich spannend 🙂
    Eine Trennung zwischen der rationalen und spirituellen Welt mag vielleicht oft wenig hilfreich erscheinen, doch hat die Aufklärung uns vor so einigen “Snake Oil Salesmen” bewahrt, Kurpfuscher auf österreichisch.
    Was wir aber nie vergessen sollten ist, dass WISSENSCHAFT immens wertvoll sein kann in sehr vielen Bereichen, aber eben nur EINE Art die Welt zu beschreiben.

    • Karsten Küstner
      Antworten

      Im Grunde hat Igor ja gerade aufgezeigt, dass es zwischen Wissenschaft und Spiritualität eben keine Trennung geben muss. Oder vielleicht kann man es so ausdrücken, dass Wissenschaft und Spiritualität im Grunde zwei Seiten der selben Medaille sind.

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