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Die Kunst der Achtsamen Kommunikation

Verbindungen durch Präsenz

In meiner Erfahrung gibt es eine Sache, die Verbindungen zu Wachstum verhilft: Präsenz.

Denn so häufig passiert es, dass Menschen nicht miteinander sprechen sondern gegeneinander. Du kennst das vielleicht auch, dass du jemandem eine Frage gestellt hast und während die Person sich die Mühe macht, dir zu antworten, driftest du in einen Tagtraum oder überlegst dir bereits, was du der Person gleich entgegnen willst.

Das ist sicherlich jedem von uns schon einmal passiert und hat vielfältige Gründe. Das geschieht nur selten mit Absicht, hat aber zur Folge, dass wir nicht wirklich zuhören oder nur mit halber Aufmerksamkeit zuhören. Häufig verpassen wir dadurch entscheidende Informationen und manchmal spürt unser Gegenüber auch unsere fehlende Präsenz. Das ist menschlich und gleichzeitig lässt es sich ändern. Das ist die gute Nachricht. Wir können uns darin üben, wirklich zuzuhören, ohne gleichzeitig Pläne zu schmieden. Vielleicht klingt das wie ein Wagnis und wir fragen uns, wie wir in einer Unterhaltung bestehen sollen, wenn wir nicht voraus planen.

Doch es funktioniert

Probier es eine Weile aus. Nimm dir vor, in der nächsten Unterhaltung ganz präsent zu sein und zuzuhören, ohne bestimmte Intention, ohne das Gespräch in eine bestimmte Richtung zu lenken. Lass das Gespräch seinen Lauf nehmen. Und beobachte dabei, wie dein Gegenüber aussieht und hör auf den Klang der Stimme sowie auf die Worte, die er sagt.

Nimm ruhig auch die Umgebung wahr, deine Gefühle und Gedanken wahr und lenke dann deine Aufmerksamkeit immer wieder zu deinem Gesprächspartner. Wenn er fertig gesprochen hat, lässt du eine kurze Pause entstehen. Jetzt kannst du nachdenken und planen, was du als nächstes sagen möchtest.

Eventuell wirst du die Entdeckung machen, dass im Raum zwischen euch Präsenz entsteht und damit die Möglichkeit der Stärkung eurer Verbindung. Mal ganz abgesehen davon, dass du erleben kannst, wie achtsam du den Dingen gegenüber auf einmal bist, wie wach, klar und aufgeschlossen. Vielleicht sogar freudig. Probier es einmal aus und dann vielleicht noch einmal und noch einmal, bis all deine Gespräche beginnen, Präsenz zu entfachen und du anfängst, dich auf neue Art in ein Gespräch hinein zu entspannen. Am Anfang fällt es nicht ganz einfach. Aber es würde mich nicht wundern, wenn diese Übung auch die Qualität deiner Beziehungen verändert.

Und natürlich bin ich gespannt zu erfahren, wie leicht oder schwer die Übung fällt, was für Beobachtungen du dabei machst und ob dich die Sache mit der Präsenz irgendwie neugierig macht. Ich freue mich auf Nachricht!

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